Mi
21
Jul
2010
Sind christliche Blogs wirklich nötig?
Warum christliche Blogs? Brauchen Christen, das Internet, die Welt wirklich christliche Blogs und Blogger? Ich möchte hier keinen ausführlichen Artikel dazu schreiben (zu einem späteren Zeitpunkt, mit Sicherheit), nur einen kleinen Gedankenanstoss. Es ist Fakt, dass durch das Internet, die Sünde in jedem Haushalt mehr den je Eingang findet (z.B. Pornos) und durch die schier unendlich großen Datenmengen, verbringen (und verschwenden) Menschen Ihre Zeit oft mit unnützen Dingen. Sie werden abgelenkt, manchmal sogar süchtig. Twitter, Facebook, Youtube etc. macht es dem Menschen leicht, sich im Internet zu verzetteln. Ich bin davon überzeugt, dass uns das Internet, trotz aller Vorteile, mindestens genauso viele Nachteile bringt. Sollten wir als Christen in diesem Medium tätig werden? Unbedingt! Es ist nun mal die heutige "Realität", als solches ist es unser Missionsfeld. Darüberhinaus können wir Wahrheiten (besonders das Evangelium) so leicht kommunizieren wie nie zuvor. Wir wären dumm es nicht zu nutzen. Allerdings dürfen wir uns nicht "verzetteln", uns nicht beherrschen lassen. Das kann nämlich auch ganz leicht durch christliche Medien im Internet geschehen. Hier ein Video, da ein Artikel, dort eine neue Anfrage. Ach ja, die neue Konferenz im nächsten Monat, oh ein cooler Link zu Pipers neuer Predigt! So geht das dann manchmal. Das Internet kann uns ganz leicht die Prioritäten im Reiche Gottes, vergessen lassen. Irgendwann werde ich mal einen ausführlichen Artikel darüber schreiben, bis hier hin sage ich: Christliche Blogs und Blogger sind nötig. Er unterscheidet sich vom "normalen" Blogger dadurch, dass er die beste Botschaft (das Evangelium) kommuniziert (auch verteidigt) und sich nicht von den Medien beherrschen lässt, sondern über die Sünde herrscht. Nur so kann er ein Zeugnis auf seinem Blog, facebook, twitter, youtube...in der neuen "Welt" sein.
2 Kommentare
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#1
Halo Peter
Hab mich über manches, was du hier geschrieben hast, neulich mit einem älteren Bruder unterhalten. Gerade was die Informationsflut angeht. Man muss einfach filtern. Ich kann eben nicht jedem Link nachgehen. Ich muss wissen, was wirklich wichtig ist und dabei eben auch bleiben.
Und als jemand, der bloggen tut, muss man sich auch der Verantwortung bewusst sein. Ich kann z.B. nicht alles weitergeben, was mir gerade in den Sinn kommt. Ich selbst muss unheimlich filtern und Unwesentliches oder Ablenkendes weglassen, einfach um meine Leser / Zuschauer nicht in eine schlechte Richtung zu lenken. Ich muss mich auch fragen: Dient das wirklich dem Wohlergehen meiner Leser? Oder ist das nur was, was ich aus irgendwelchen anderen Gründen poste? Man kann ja auch dadurch motiviert sein, einfach nur was zu posten, damit man was gepostet hat. In dem Fall ist es dann besser, einfach nichts zu posten ;-)
Liebe Grüße
Simon -
#2
Hi Simon,
so sehe ich das auch. Bloggen ist vergleichbar mit reden. Und wir sollen sehr aufpassen, was wir reden und allgemein von uns geben. Bloggen fällt da auf jeden Fall drunter. Aber wir müssen natürlich nicht nur ungeheuer darauf aufpassen was wir reden, sondern was wir in unsere Gedankenwelt einlassen. Denn nur das, was man einlässt, kann auch von uns Menschen wiedergegeben werden, sei es in Wort oder Schrift.
Deshalb brauchen wir unbedingt den Helm der Waffenrüstung Gottes, damit nicht jeder Gedanke in unser Hirn reinkommen kann.
Gruß,
Valentin 