So

28

Jun

2009

Calvinismus: Ein System des passiven Christseins?

Ein Freund und ich haben viele Diskussion und Debatten über die Souveränität Gottes geführt. Mein Freund ist ein Christ der arminianische Standpunkte vertritt, ich dagegen glaube an Gottes vollkommene Souveränität und das ALLES in Gottes Hand liegt, auch das Heil des Menschen. Nun, es wird nicht verwundern, dass diese Diskussionen zu nichts geführt haben und im Sande verlaufen sind (Dies liegt wohl an meiner eigenen Unbedarftheit und meinem „schweren“ Mundwerk). Dennoch möchte ich Stellung nehmen zu einem Einwand der immer wieder angeführt wurde:

 

Wenn Gott alles vorherbestimmt hat und Gott Menschen zum Heil erwählt und darüber hinaus ALLES in Gottes Hand liegt, ist das Wirken des Menschen ja vollkommen wirkungslos, da ja sowieso alles nach Gottes ewigen Ratschluss geschehen würde. Ich als Mensch brauch ja dann nichts mehr zu tun, alles was ich tue muss ja total überflüssig sein und keine Auswirkungen haben?

 

Anhand der heiligen Schrift möchte ich diesem Einwand entgegen treten und nur die Schrift sprechen lassen „Sola Scriptura“. (Noch eine kleine Anmerkung. Es ist leicht Bibelverse aus dem Kontext zu reißen und daraus Lehren zu bilden, die nicht biblisch sind. Daher sollen im Folgenden, die Schlussfolgerungen aus Bibelversen, niemals ohne die Berücksichtigung des Kontextes geschehen. Weiterhin habe ich mich nicht auf „calvinistisch gefärbte“ Autoren bezogen oder zitiert, gemäß dem oben genannten Vorsatz „Sola Scriptura“)

 

1. Geschieht ALLES (besonders die Errettung des Menschen) nach Gottes ewigen Ratschluss und ist ER vollkommen souverän?

 

„Denn das ist ein Wort der Verheißung: >Um diese Zeit will ich kommen, und  Sarah soll einen Sohn haben<. Und nicht allein dies, sondern auch, als  Rebekka von ein und demselben, von unserem Vater Isaak, schwanger war,  als [die Kinder] noch nicht geboren waren und weder Gutes noch  Böses getan hatten – damit der gemäß der Auserwählung gefasste  Vorsatz Gottes bestehen bleibe, nicht aufgrund von Werken, sondern  aufgrund des Berufenden-,“
Römer 9, 9-11

 

Zuerst einmal muss angemerkt werden, dass sich „die Kinder“ in Vers 11 nicht  auf alle Gläubigen bezieht, sondern auf Jakob und Esau. Hier wird angedeutet,  dass Gott nach seinem Vorsatz (ewigen Ratschluss) Jakob erwählt hat, nicht  weil Jakob besser wäre als Esau, sondern einfach nach Gottes Vorsatz gemäß  der Auserwählung „vor der Geburt“, „aufgrund des Berufenden“. Bereits in Vers 13 des gleichen Kapitels, zitiert Apostel Paulus Mal 1, 2.3 2 „Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehasst“ [Der Wortlaut Gottes].

 

An dieser Stelle bleibt der gewöhnliche Arminianer stehen und würde mir  (glaube ich) auch soweit zustimmen.Doch Paulus erzählt diese Tatsache aus dem Alten Testament nicht einfach so.  Der Römerbrief ist vor allem relevant für die herausgerufene Gemeinde  Gottes und daher hat diese Stelle auch eine besondere Bedeutung für den  Gläubigen.
 Im gleichen Kapitel lesen wir in Vers 24:

 

„Als solche hat er auch uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch  aus den Heiden;“

Römer 9, 24

 

Das Wort „berufen“ oder „Berufung“ hat durchaus nicht immer dieselbe  Bedeutung im Neuen Testament. Dies ergibt sich aus der Verschiedenheit der  Originalsprache zur heutigen deutschen Sprache. Daher sollte IMMER der  Kontext berücksichtigt werden. Es dürfen nicht Worte instrumentalisiert  werden, für Dinge, die nach den eigenen Vorstellungen Sinn ergeben mögen.

 

Berücksichtigt man explizit an dieser Stelle den Zusammenhang, hat das Wort „berufen“, die gleiche Bedeutung wie in Vers 11 des gleichen Kapitels.

 

Berufen und herausgerufen zur Errettung, zum Heil. In Vers 11 sehen wir  auch, Gott erwählt und beruft nicht nach Vorauswissen, d.h. erst wenn Gott  sieht wie wir auf sein Angebot reagieren, wirkt er, sondern „damit der  gemäß der Auserwählung gefasste Vorsatz Gottes bestehen bleibe, nicht aufgrund von Werken, sondern aufgrund des Berufenden-,“.

 

Hier sind nicht gute Werke im besonderen gemeint, sondern Werke im  Allgemeinen, dass was der Mensch tut. Das was der Mensch tut, hat  KEINEN Einfluss auf den ewigen  Vorsatz Gottes.

 

Römer 9, 11 ist zudem ein Beispiel, Gottes Handelns. Der gefasste Vorsatz  Gottes bleibt bestehen und ist nicht beliebig und richtet sich nicht nach dem  Menschen. Gott ist der Mittelpunkt und Ursprung aller Dinge,  dementsprechend hat der Mensch keinen direkten Einfluss auf Gott, schon gar  nicht bezüglich des Willen Gottes.

 

Fast den gleichen Wortlaut wie in Römer 9, 11 finden wir in 2. Timotheus 1, 9,  explizit auf die Gläubigen in Christus bezogen. Dort heißt es:

 

„Er hat uns ja errettet und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht aufgrund  unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und der Gnade,  die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben wurde.“

2. Timotheus 1, 9

 

Wenn du jetzt einwenden magst, dieser Vers würde sich nur an Timotheus  richten, liegst du nicht richtig denn in Römer 1, 7 (der Römerbrief richtet sich  nicht nur an die Gemeinde und Gläubige zu Rom sondern an alle Gläubige) lesen wir:

 

„-an alle in Rom anwesenden Geliebten Gottes, an die berufenen Heiligen:  Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus  Christus!“

Römer 1, 7

 

Wenn Paulus an Timotheus bzgl. der Berufung schreibt, meint er alle Kinder  Gottes.

 

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen,  denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“

Römer 8,28

 

„wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig  und tadellos vor ihm seien in Liebe. Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft  für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens,“

Epheser 1, 4

 

Es ist also eine durch und durch biblische Annahme und Tatsache, dass Gott  nach seinem eigenen Vorsatz handelt und sich dabei nicht nach dem  Menschen und sein Handeln richtet. Als letzte Bestätigung dafür (gerichtet an  die Gemeinde zu Ephesus und somit an alle Kinder Gottes) lesen wir einen  Abschnitt aus dem ersten Kapitel des Epheserbriefes.

 

„Er hat uns das Geheimnis seines Willens bekannt gemacht, entsprechend  dem [Ratschluss], den er nach seinem Wohlgefallen gefasst hat in  ihm, zur Ausführung in der Fülle der Zeiten: alles unter einem Haupt  zusammenzufassen in dem Christus, sowohl was im Himmel als auch auf  Erden ist – in ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir  vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach  dem Ratschluss seines Willens.“

Epheser 1, 9-11

 

(Weitere Verse zu Gottes souveränem Plan der Erwählung finden wir in 2.Tim  2,10; Joh 6,37-40.44; Apg 13,48; Röm 8,29; 9,6-23; Eph 1, 4; 3,11; 2Th 2,13;  Tit 1,1.2; 1Pt 1,2)

 

Schlussfolgerung I: Das Handeln und Tun und somit seine Werke haben  KEINEN Einfluss auf die Erwählung zum Heil.

 

2. Ist das nicht ungerecht und unfair, obendrein auch noch unlogisch, dass Gott Menschen zum Heil beruft und erwählt und andere nicht?

 

Zunächst einmal ist es vollkommen illusorisch und unangebracht Gottes  Handeln und Tun in Frage zu stellen. Denn wie kann ein Geschöpf seine  eigene Weisheit über die des Schöpfers stellen? Es gibt Dinge die der Mensch  niemals verstehen wird, dies scheint bezogen auf den Glauben besonders  einleuchtend, denn wenn der Mensch Gottes ewigen Ratschluss und Willen  kennen und vollkommen verstehen würde, wäre der Glaube kein Glaube mehr  sondern nur  eine Intellektuelle Annahme, Kenntnis oder Tatsache. Welch ein  wunderbarer Glaube ist es, aus vollem Herzen zu sagen:

 

„Oh Herr, ich weiß  nicht warum  dieses und jenes sich so verhält, doch ich vertraue dir und  glaube dir, denn wer bin ich der mit dir rechten kann? Mit dir, du Gerechter  und die Liebe selbst, seit ewigen Zeiten!“

 

Der Glaube an Jesus Christus ist heute deshalb in der Welt so unbeliebt und  Fehl am Platze, weil die Welt alles bewiesen und erklärt haben möchte. Der  Glaube an Jesus Christus ist etwas völlig entgegen gesetztes, zum heutigen  Glauben an die Wissenschaft, dessen Religion die Erklärung und Selbst- Zentriertheit ist. „Wer braucht einen Gott? Wir sind Gott und erklären die  Welt!“.

 

Wie wahr sind doch diese Worte aus der heiligen Schrift:

 

„Denn weil die Welt  durch [ihre] Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott,  durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.“

1. Korinther 1, 21

weiter heißt es in den Versen 27-29,

 

„sondern das Törichte der  Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen; und das  Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen;  und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und das, was nichts ist, damit sich vor ihm kein Fleisch rühme.“

 

(Was hat Gott erwählt? Das Törichte, Schwache, Unedle und Verachtete.  Warum? Damit Gottes Wirken und seine Herrlichkeit durch die Erwählten  sichtbar wird. Das nur am Rande)

 

Zurück zum Römerbrief und somit zurück zum Zusammenhang der zuerst  genannten Verse. Was schreibt Paulus zur Rechtfertigung der Auserwählten  und denn dazu möglicherweise zu erwartenden Einwände?

 

„Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott [ist es doch],  der rechtfertigt!“

Römer 8, 33

 

Nun wirst du mich fragen: Warum tadelt er dann noch? Denn wer kann  seinem Willen widerstehen? Ja, o Mensch, wer bist denn du, dass du mit Gott  rechten willst? Spricht auch das Gebilde zu dem, der es geformt hat: Warum  hast du mich so gemacht? Oder hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus  derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre zu machen?“

Römer 9, 19-21

 

Bzgl. des Zusammenhang und Kontextes sei erwähnt, dass ich den 24. Vers  dieses Kapitels bereits weiter oben erwähnt habe. Sind wir bereit die  Souveränität Gottes anzunehmen, so wie Sie in dem Wort Gottes beschrieben  ist „Oder hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus derselben  Masse das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre zu machen?“.?

 

Schlussfolgerung II: Der Mensch ist nicht in der Lage Gottes Handeln  vollkommen zu verstehen, doch vertraut der Gläubige allen Zusagen Gottes.  Weiterhin ist es total sinnfrei mit Gott zu „rechten“, denn Gott ist allwissend,  der gefallene Mensch dagegen ein unwissender Sünder, dazu noch ein  Geschöpf Gottes.

 

3. Wenn ich annehme ich sei erwählt, brauch doch nichts mehr zu tun? Denn  als Mensch habe ich ohnehin keinen Einfluss auf das  Handeln Gottes.

 

Wir haben also festgestellt, dass der Mensch keinen Einfluss auf Gottes  ewigen Ratschluss und seinen Willen hat (was, wenn dieser Sachverhalt nicht  simmen würde, eine furchtbare Tatsache wäre. Denn wenn der Mensch  Einfluss auf Gottes ewigen Ratschluss hätte, wäre dieser durch die  Fehlerhaftigkeit des Menschen beeinflusst).

Der rettende Glaube an Gott schlummert nicht in jedem Menschen, bis er sich  frei dafür entscheiden kann oder nicht. Die heilige Schrift lehrt dass, der  Glaube an Gott, allein das Werk desselbigen ist.

 

„Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“

Johannes 6, 29

 

Der Glaube ist ein Gebot und gleichzeitig eine Gabe Gottes an die Gläubigen  und Erwählten. Dieses Gebot kann nur von denen erfüllt werden, die das  Mittel dazu haben. D.h. jemand der das Mittel hat, kann auch den Zweck des  Mittels erfüllen bzw. anwenden.

 

Ein wiedergeborenes Kind Gottes, wird sich nicht dadurch auszeichnen zu  behaupten: „Ich bin gerettet und ich weiß, dass ich nichts zu Gottes Werk  hinzufügen kann, also brauch nichts mehr zu tun!“

Wer so auf den empfangenen rettenden Glauben denn er [angeblich]  bekommen hat, reagiert, beweißt dadurch, dass er in Wirklichkeit gar nicht  die Liebe Gottes in  seinem Herzen trägt, die Gott IN denen ausgießt, die ihn  annehmen.

 

„Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und einander lieben, nach dem Gebot, das er uns gegeben hat. Und  wer seine Gebote hält, der bleibt in Ihm und Er in ihm; und daran erkennen wir, dass Er in uns bleibt: an dem Geist, den Er uns gegeben hat.“
Johannes 3, 23-24

 

Wir erkennen ein Kind Gottes also nicht an der Untätigkeit sondern an dem  Gehorsam zu Gott und an dem Halten seiner Gebote.

 

Warum sollten wir Gottes Geboten gehorsam sein? Nicht um gerettet zu  werden, sondern aus Dank für die empfangene Errettung! Und damit Gott  durch uns verheerlicht wird und die Welt (u.a.) durch folgende Eigenschaften  erkennt dass wir Kinder Gottes sind: Glaube, Liebe und Gehorsam(siehe 1.Joh 3,23-24) bewirkt durch den heiligen Geist. Wenn wir den heiligen  Geist haben, bleibt Gott in uns. Jeder der ihn empfangen hat, hat das Heil in  Ewigkeit, denn wir sind durch den selbigen versiegelt.

 

Obendrein haben wir die Früchte des heiligen Geistes mit demselbigen  empfangen (Galater 5,22). Dort wo die Früchte nicht sichtbar werden, darf  eine wahre Erwählung bezweifelt werden.Wie sollten wir, da wir errettet, erwählt und nichts an Gottes Ratschluss  ändern können, uns verhalten?

 

„Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich  [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das  lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für  mich hingegeben hat.“

Galater 2, 20

 

Schlussfolgerung III: „Darum danken wir auch Gott unablässig, dass ihr,  als ihr das von uns verkündigte Wort Gottes empfangen habt, es nicht als  Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist,  als Gottes Wort, das auch wirksam ist in euch, die ihr gläubig seid.“
Thessalonicher 2, 13

 

Das Wort Gottes und alles was darinnen ist, ist durch die wirksam, die gläubig sind. Die gläubig sind, leben fortan nicht nach dem Willen Gottes um ihr Heil zu behalten, sondern aus Dank für die empfange Gaben, die die Errettung und das ewige Heil mit sich bringen.

 

Soli Deo Gloria

Peter Voth

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6 Kommentare

  • #1

    Johannes (Montag, 29 Juni 2009 15:20)

    Hi Peter,
    der Artikel ist interessant, ich finde zu dem Thema ein Vortrag super, ist von Hans-Peter Royer. Hab ihn auf meinem Blog verlinkt.
    http://blogofjohannes.wordpress.com/2009/06/17/voherbestimmung-oder-freier-wille/
    wie findest du den Vortrag?

  • #2

    Peter Voth (Montag, 29 Juni 2009 17:26)

    In welchem Sinne Interessant?

  • #3

    Peter (Montag, 29 Juni 2009 21:52)

    Sorry für die etwas raue Antwort;) Herzlich willkommen erstmal in meinem "Online-Zuhause";)
    Ich werde versuchen auch deinen Blog im Auge zu behalten. Aber Royers Predigt finde ich (obwohl gute Ansätze vorhanden sind) jetzt nicht die beste.

    Liebe Grüße und Gottes Segen
    Peter

  • #4

    Johannes (Mittwoch, 01 Juli 2009 23:19)

    ;-) Ist schon o.K ;-)
    Es ist in dem Sinne interessant, dass man die ganze Thematik von einer anderen Seite beleuchtet bekommt und so verschiedene Meinungen erfährt, so ist eine Meinungsbildung leichter.
    Ach übrigens ich sehe mich weder als Ariminist(oder wie das heißt) noch als Calvinist :-D

    LG Johannes

  • JimdoPro
    #5

    mymission (Donnerstag, 02 Juli 2009 11:53)

    Das heißt glaube ich "Arminianer" ;)
    Du hälst sozusagen, wie Royer sagt, diese Angelegenheit auf "Spannung".

    Ich finde deine Beteiligung sehr positiv, weil viele lehnen "calvinistische" Sichtweisen von vorner herein als Sekte ab.

    Liebe Grüße und Gottes Segen
    Peter

  • #6

    Raphael (Freitag, 07 Mai 2010 00:24)

    Hallo Peter,
    ich stimme dir voll zu. Ich wollte mich vor allem nochmal zu Johannes' Gedanken äußern:
    Ich bin mit einem Kommilitonen nochmal auf die Predigt von Royer zu sprechen gekommen und wir sind uns beide einig, wenn wir darüber sagen, dass diese Predigt einfach nur eine absolute Nullnummer ist. Sowohl in der Präsentation (dazu habe ich mich schon auf Johannes' Blog geäußert) als auch inhaltlich ist sie einfach nur schwach und schlecht. Nicht, dass er eine arminianische Position, die er ohne Frage hat (eine Mittelposition gibt, wenn auch oft behauptet nicht!), sondern er argumentiert einfach schlecht und unstimmig. Johannes ich bitte dich
    , wirklich ernsthaft dich nochmal bei Gelegenheit damit zu beschäftigen, dann wirst du merken, dass Royer keine alternative Sichtweise bringt, sondern einfach nur eine schlechte.
    Herzliche Grüße

    Raphael

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